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Steige unter Neapel hinab und entdecke Tunnel, Zisternen, Steinbrüche und Gänge, die über mehr als zwei Jahrtausende in vulkanischen Tuffstein gehauen wurden. Griechischer Steinabbau und römischer Wasserbau prägten dieses verborgene Netzwerk, während spätere Kammern im Krieg als Schutzräume dienten. Die stimmungsvollen Räume zeigen, wie Erfindungsreichtum, Überlebenswille und antike Infrastruktur bis heute unter dem modernen historischen Zentrum verborgen liegen.
Neapel steht auf weichem vulkanischem Tuffstein, der seit der Antike als Baumaterial abgebaut wurde und weitläufige Hohlräume unter der Stadt hinterließ.
Griechische Siedler bauten Gestein ab, während die Römer Teile zu Aquädukten und Zisternen erweiterten, die die wachsende Stadt mit Wasser versorgten.
Spätere Generationen nutzten die unterirdischen Kammern als Lager und für andere Zwecke. Während des Zweiten Weltkriegs dienten einige als Luftschutzbunker, in denen erhaltene Graffiti und Gegenstände Erinnerungen an Zivilisten, die Schutz suchten, bewahren. Das unterirdisch abgebaute Gestein half auch beim Bau der Gebäude darüber und verbindet Neapels sichtbare Architektur direkt mit den verborgenen Räumen unter Kirchen, Häusern und Plätzen.

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